Als sich dann nach der Währungsreform 1948 und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung die ersten Feriengäste meldeten, wurden die Pläne für den Bau einer Wallbergbahn wieder aus der Schublade geholt. Der Mut zum Risiko wuchs. Vorangetrieben wurde das Projekt vor allem vom Rottacher Sebastian Daimer, der nach seiner Heimkehr aus dem Krieg die Gemeindekasse führte, nach Fertigstellung langjähriger Direktor der Wallbergbahn werden sollte und 1953 gleich noch den Tegernseer Tal Verlag gründete. Zeichner der „Gewinnanteilscheine im Nennwert von Hundert deutschen Mark“ waren einige Hoteliers und die Gemeinde selbst. Es gelang Daimer, unterstützt vom damaligen Bürgermeister Josef Schultes und dem Gemeinderat, alle privat- und öffentlich-rechtlichen Hindernisse für den Bau der Bahn aus dem Weg zu räumen. Statt einer Großkabine wie 1927 entschied man sich jetzt für Gondeln mit vier Sitzen, die einen flexibleren Betriebsablauf ermöglichten. Die Schneise für die Seiltrasse, die dafür geschlagen werden musste, führte über eine Länge von 2.130 Metern an der westlichen Seite des Brunntalgrabens auf das 1.624 Meter hoch gelegene Plateau zwischen dem Wallbergkircherl und dem eigentlichen Gipfelanstieg.